HP ZGX Fury GB300 AI-Workstation
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Vollständige Spezifikationen
Rechenleistung & Speicher
Superchip
NVIDIA GB300 Grace Blackwell Ultra Desktop Superchip
CPU
1× NVIDIA Grace CPU Superchip, 72 Arm Neoverse V2-Kerne
GPU
1× NVIDIA Blackwell Ultra GPU
Kohärenter Speicher
748 GB vereint: 496 GB LPDDR5X + 252 GB HBM3e
KI-Leistung
20 PetaFLOPS (FP4)
Speicher & Physische Eigenschaften
Speicher (Steckplätze)
Bis zu 4× M.2 2280 PCIe 5.0 x4 NVMe (max. 8 TB)
Formfaktor
Deskside-Turm, NVIDIA DGX Station-Architektur
Abmessungen
24,78 x 58,27 x 52,79 cm
Netzwerk & Erweiterung
Hochgeschwindigkeitsnetzwerk
2× 400G QSFP112-Ports über NVIDIA ConnectX-8 SuperNIC
PCIe-Erweiterung
PCIe 5.0, 3 Slots (1× x16 + 2× x8), unterstützt NVIDIA RTX Pro 6000 / 4000 / 2000 GPUs
Stromversorgung & Kühlung
Netzteil
1600-W-Titanium-Effizienz-Netzteil, 115–240V flexibel
Kühlung
Luftgekühlter Tower, Standard-Strom- und Luftstromanforderungen für Büroumgebungen
Verwaltung & Software
Betriebssystem
Ubuntu, Windows-Unterstützung als zukünftige Ergänzung geplant
Software-Stack
HP ZGX Toolkit(kostenlos, Open-Source), vorinstalliert mit dem NVIDIA-KI-Software-Stack
Agent Runtime
NVIDIA NemoClaw mit isolierter Sandbox für autonome Agents
HP stellte die ZGX Fury GB300 am 6. Juni 2026 auf der Computex vor und positionierte sie im NVIDIA GB300 Grace Blackwell Superchip-Ökosystem als Deskside-System, das für den lokalen Betrieb von Billionen-Parameter-Modellen entwickelt wurde, mit einer speziell für kontinuierlich laufende KI-Agenten konzipierten Softwarestack.
Hardware-Spezifikationen
Die ZGX Fury GB300 basiert auf einem einzelnen NVIDIA Grace CPU Superchip – 72 Arm Neoverse V2-Kerne und 496 GB LPDDR5X-Speicher – gepaart mit einem NVIDIA Blackwell Ultra GPU mit 252 GB HBM3e-Grafikspeicher, vereinheitlicht über NVLink-C2C zu einem kohärenten Speicherpool von 748 GB. Das System bietet bis zu 4× M.2 2280 PCIe 5.0 NVMe-Speicher (insgesamt 8 TB), eine Dual-Port-ConnectX-8-400G-Netzwerkschnittstelle und drei zusätzliche PCIe-5.0-Steckplätze für optionale RTX Pro GPU-Erweiterungen.
Lokaler KI-Server für den Unternehmenseinsatz
Die ZGX Fury GB300 ist als gemeinsame, lokale KI-Ressource konzipiert. Mehrere Mitarbeiter können während des Arbeitstages Dokumentenverarbeitungsaufgaben einreichen – Vertragsprüfung, Rechnungsextraktion, Berichtserstellung, E-Mail-Triage – wobei Aufträge zentral vor Ort bearbeitet werden, anstatt über externe Cloud-Dienste geleitet zu werden.
Das System wird mit dem HP ZGX Toolkit, einem kostenlosen, vorkonfigurierten Softwarestack, sowie NVIDIA NemoClaw für ständig aktive autonome Agenten ausgeliefert. Agenten arbeiten in einer isolierten OpenShell-Sandbox, sodass wiederkehrende Aufgaben wie Posteingangsüberwachung oder geplante Berichtsgenerierung kontinuierlich ohne manuelle Initiierung laufen können, während die Agentenaktivität eingegrenzt und überprüfbar bleibt.
HP hat zugesagt, Unterstützung für zukünftige NVIDIA-GPU-Generationen auf demselben System zu ermöglichen, und Windows-Support soll später 2026 zur aktuellen Ubuntu-basierten Umgebung hinzukommen – was die Nutzungsdauer der anfänglichen Hardwareinvestition verlängert.
Kostenvergleich: On-Premises vs. Cloud-KI-APIs
Für KMUs, die täglich große Dokumentenmengen verarbeiten, vergrößert sich der Unterschied zwischen einer festen On-Premises-Lösung und nutzungsbasierter Cloud-KI-Abrechnung mit der Zeit erheblich.
| Kostenkategorie | Cloud-KI-APIs | ZGX Fury (On-Premises) |
|---|---|---|
| Anfängliche Hardwareinvestition | Keine | 94k Euro (einmalig) |
| Betriebskosten Jahr 1 | ~90k € - ~220k € | ~4k € (Strom & Wartung) |
| Betriebskosten Jahr 2 | ~90k € - ~220k € | ~4k € (Strom & Wartung) |
| Betriebskosten Jahr 3 | ~90k € - ~220k € | ~4k € (Strom & Wartung) |
| Kumulierte Kosten über 3 Jahre | ~250k € - ~650k € | ~110.000 € |
Da die Verarbeitung vollständig vor Ort stattfindet, werden Dokumente und Geschäftsdaten nicht an Drittserver übertragen. Dies ist ein relevanter Aspekt für Organisationen in rechtlichen, finanziellen oder anderen datensensitiven Branchen.
Zusammenfassung
Die ZGX Fury GB300 bietet ein einzelnes, festpreisiges System, das kontinuierliche KI-Dokumentenverarbeitung unterstützt, kombiniert mit einem offenen, erweiterbaren Softwarestack für autonome Agenten. Für KMUs mit konstanten KI-Workloads bietet es eine kostengünstigere Alternative zu wiederkehrenden Cloud-KI-Ausgaben, ohne das Unternehmen an einen einzelnen Softwareanbieter zu binden.





