Lenovo ThinkStation PGX
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Vollständige Spezifikationen
Rechenleistung & Speicher
Chip
NVIDIA GB10 Grace Blackwell Superchip
Unified Memory
128 GB LPDDR5x (273 GB/s Bandbreite)
KI-Leistung
1 PetaFLOP (FP4)
Speicher & Physische Eigenschaften
Speicher
1 TB oder 4 TB selbstverschlüsselnde NVMe (PCIe Gen4)
Abmessungen
150 × 150 × 50,5 mm
Gewicht
1,2 kg
Sicherheit & Compliance
Vertrauensplattform
TPM 2.0
Sichere Enklave
NVLink-C2C Hardware-sichere Enklave
Start- und Speichersicherheit
UEFI Secure Boot, AES selbstverschlüsselnde NVMe (AES-SED)
Stromversorgung & Kühlung
Netzteil
240-W-USB-C-PD-Adapter (91 % Effizienz bei 50 % Last)
Stromaufnahme
~38–40 W Leerlauf · 104–160 W Dauerlast · <200 W Spitze
Kühlung
Zwei kundenspezifische Gebläselüfter, Kupfer-Heatpipe-Kühlkörper
Konnektivität & Software
Vernetzung
2 × 200 Gbps QSFP (ConnectX-7), 10 GbE, Wi-Fi 7, Bluetooth 5.3
Betriebssystem
Lenovo Custom DGX OS (Ubuntu Linux Pro Basis)
Im Lieferumfang
USB-C-auf-USB-A-Adapter enthalten
Die Lenovo ThinkStation PGX wurde offiziell am 13. Oktober 2025 vorgestellt und bringt Lenovos Heritage an Unternehmens-Workstations auf die NVIDIA GB10 Grace Blackwell Superchip-Plattform. Statt das Gerät als reine Recheneinheit zu positionieren, hat Lenovo die PGX von Anfang an als unternehmensfähige KI-Workstation entwickelt, die auf IT-vertrauten Service-, Sicherheits- und Support-Praktiken aufbaut.
Während sie die gleiche 1-PetaFLOP-Rechenbasis der gesamten GB10-Klasse teilt, unterscheidet sich die ThinkStation PGX durch eine Sicherheitsarchitektur auf Unternehmensniveau – TPM 2.0 kombiniert mit einer NVLink-C2C-Sicherheitsenklave und selbstverschlüsselndem NVMe-Speicher – verpackt in einem ultrakompakten 150 × 150 × 50,5 mm-Gehäuse, das für IT-verwaltete Unternehmensumgebungen konzipiert ist.
Hardwarespezifikationen
Die ThinkStation PGX liefert 1 PetaFLOP FP4-KI-Leistung vom NVIDIA GB10 Grace Blackwell Superchip, gepaart mit 128 GB LPDDR5x Unified Memory mit 273 GB/s Bandbreite, die kohärent zwischen CPU und GPU geteilt wird. Der Speicher wird als selbstverschlüsselndes NVMe-Modul mit 1 TB oder 4 TB Kapazität auf PCIe Gen4 geliefert und nutzt AES-Hardwareverschlüsselung (AES-SED) auf Laufwerksebene.
Konnektivität & Netzwerke
Die ThinkStation PGX integriert einen NVIDIA ConnectX-7 Smart NIC mit dualen 200 Gbps QSFP-Ports für direkte Unit-to-Unit-Clustering, neben einem 10 GbE RJ-45-Port, Wi-Fi 7 (802.11be) und Bluetooth 5.3 zur Integration in Standard-Büronetzwerke. Die E/A umfasst 4 × USB-C (USB4, 20 Gbps) mit DisplayPort 2.1 Alt-Mode-Unterstützung und HDMI 2.1a. Einzigartig unter GB10-Systemen wird die PGX mit USB-C-auf-USB-A-Adaptern im Lieferumfang ausgeliefert.
Software & Unternehmensintegration
Die PGX ist vorinstalliert mit einer von Lenovo angepassten DGX-OS-Basis auf Ubuntu Linux Pro, speziell für langfristige Unternehmenssoftwareunterstützung und einfachere Anpassung an IT-Managementrichtlinien. Der vollständige NVIDIA-KI-Softwarestack ist vorinstalliert – CUDA, PyTorch, Jupyter Notebooks, NVIDIA AI Workbench und ein GB10-Überwachungsdashboard – sodass Entwickler Modelle direkt vom Desktop prototypisieren und feinabstimmen können. Das Plattformdesign ermöglicht zudem die Interoperabilität mit Lenovos Hybrid-KI-Unternehmensplattformen, sodass lokal auf der PGX entwickelte Modelle mit minimalem Anpassungsaufwand in größere On-Premises- oder Cloud-Bereitstellungen überführt werden können.
Design & Servicefreundlichkeit
Mit nur 150 × 150 × 50,5 mm und 1,2 kg verwendet die ThinkStation PGX ein bewusst dezent schwarzes Gehäuse mit sechseckiger Belüftung, das sich in Büroumgebungen einfügen soll. Eine über vier Schrauben unter den Gummifüßen gesicherte Bodenklappe ermöglicht IT-Mitarbeitern die Wartung ohne Spezialwerkzeuge, und ein QR-Code auf der Rückseite verweist direkt auf Support-Ressourcen – Details, die ein für Flottenbereitstellung statt für Einzelplatz-Nutzung konzipiertes Design widerspiegeln.
Unabhängig getestete Leistung
Unabhängige Tests von ServeTheHome zeigten, dass die ThinkStation PGX einen konsistenten Single-Core-Leistungsvorteil gegenüber vergleichbaren GB10-Klasse-Systemen bietet – gemessen bei etwa 3,7% in jedem Single-Core-Testlauf – während der Multi-Core-Durchsatz wie erwartet bei gemeinsamem GB10-Silizium innerhalb von 0,5% der Parität blieb. Bei anhaltenden Wärmesättigungstests über acht verschiedene KI-Inferenz-Workloads übertraf die PGX in den meisten Läufen vergleichbare Systeme leicht, ein Ergebnis, das auf ihr spezielles Dual-Gebläse-Wärmedesign und Firmware-Tuning zurückgeführt wird.
Thermische Effizienz & Strommanagement
Die Kühlung erfolgt durch zwei speziell entwickelte Gebläseventilatoren mit Kupferkühlkörper und mehreren Heatpipes direkt vom GB10-Package, mit front-to-back-Luftstrom für das kompakte Gehäuse. Das mitgelieferte 240-W-USB-C-Netzteil (von Lenovo entwickelt, kein Standarddesign) erreicht 91% Effizienz bei 50% Last. Der unabhängig gemessene Stromverbrauch bleibt in allen Betriebszuständen vorhersehbar: ca. 38–40 W im Leerlauf (inklusive Netzwerk-Overhead der ConnectX-7-NIC), 104–160 W bei anhaltenden Inferenz-Workloads und knapp unter 200 W bei Spitzenlast – komfortabel innerhalb der Nennreserve des Netzteils.
Skalierung mit zwei Einheiten
Zwei ThinkStation-PGX-Einheiten können direkt über ihre ConnectX-7-200-Gbps-QSFP-Ports mit einem Peer-to-Peer-DAC-Kabel verbunden werden – eine von NVIDIA validierte GB10-Topologie. Dies kombiniert 256 GB Gesamt-Unified-Memory und ermöglicht Inferenz für Modelle mit bis zu ca. 400 Milliarden Parametern mittels verteilter Inferenz-Frameworks wie vLLM, DeepSpeed oder Megatron-LM mit Tensor- oder Pipeline-Parallel-Sharding. Die Clustering-Funktion wird vollständig durch Lenovos Standardgarantie abgedeckt.
Ökosystem & Unternehmenssupport
Die ThinkStation PGX wird als NVIDIA-zertifiziertes System mit direkter Anbindung an Lenovos breitere Hybrid-KI-Unternehmensplattformen ausgeliefert, sodass Organisationen von Desktop-Prototyping zu On-Premises- oder Cloud-Bereitstellung skalieren können, ohne ihre Modelle neu zu strukturieren. Lenovos Unternehmenssupport-Angebote, einschließlich Premier Support und Data-Retention-Serviceoptionen, erweitern die Standardgarantie auf die Art von Servicearrangements, die Unternehmens-IT-Abteilungen bereits von Flottenhardware erwarten.








